Rückblick
Besuch der Fazenda Mörmter
Am 20. Mai lud die Kolpingsfamilie Voerde ihre Kolpinggeschwister und alle interessierten Gemeindemitglieder zu einer Besichtigung der Fazenda Mörmter ein. Die „Fazenda da Esperança“ (Höfe der Hoffnung) sind ein christlicher Ort der Lebensfindung für junge Menschen mit Süchten und Krisen aller Art, z. B. im Kloster Mörmter/Xanten. Ihnen wird hier ein Weg aus Sucht und Orientierungslosigkeit aufgezeigt.
Im Rahmen einer Hofführung und einem kurzen Filmvortrag lernten die rund 20 Teilnehmenden die Fazenda Mörmter vor Ort näher kennen und kamen dabei sowohl mit den Rekuperanten als auch mit den ehrenamtlich hier Mitwirkenden ins Gespräch . Nach Ankunft wartete auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedoch zunächst im Café Esperança eine gemeinsame, gesellige „Niederrheinische Kaffeetafel“. Nach der Hofführung stand zudem eine Besichtigung der Klosterkirche auf dem Programm.





Besinnlicher Abend
Am Donnerstagabend, 23. April, lud die Kolpingsfamilie Voerde zu einem besinnlichen Abend mit dem dem Thema „Vom Juden Jesus von Nazareth lernen“ ein. Als Referenten konnten wir Markus Gehling, Pastoralreferent unserer Pfarrei St. Peter und Paul, gewinnen. Er stellte an diesem Abend den Teilnehmenden Aspekte jüdischer Spiritualität für Christen von heute vor.







Jahreshauptversammlung 2026
Auch in diesem Jahr freute sich der Vorstand der Kolpingsfamilie Voerde über eine rege Teilnahme an der ordentlichen Mitgliederversammlung am 27. März: Knapp 40 Kolpinggeschwister wurden am Abend vom Vorsitzenden Martin Kuster begrüßt.
Beim Jahresrückblick konnte Schriftführer Wolfgang Seiffert über vielfältige im letzten Jahr durchgeführte Veranstaltungen berichten. Highlights waren unter anderem ein Gesprächsnachmittag über die heutige Bestattungskultur mit dem örtlichen Bestatter Maik Gockel als Referenten, die Besichtigung der Weseler Schäferei von Maik Dünow, die Besichtigung des Schmücker Hofs in Kirchhellen, ein medizinischer Infoabend zum Thema „Knie-Roboter“ mit einem Chefarzt des Marien-Hospitals Wesel sowie der Besuch des Weihnachtsmarktes „Waldhof Schulze Beikel“. Weiterhin sehr erfolgreich laufen die Englischkurse „50plus“ und das Repaircafé Voerde.
Über eine solide Kassenlage konnte Kassierer Christian Garden berichten. Nach einem positiven Bericht der beiden Kassenprüferinnen wurde der Vorstand anschließend einstimmig entlastet. Sieben neue Mitglieder seit der letzten Versammlung hieß der Vorsitzende in der Kolpingsfamilie offiziell willkommen und überreichte zwei von ihnen – die anderen waren aus gesundheitlichen oder zeitlichen Gründen verhindert – zusammen mit der Stellvertretenden Vorsitzenden Dagmar Wissenberg und Präses Wilhelm Kolks das Kolping-Abzeichen. Damit wächst die Kolpingsfamilie Voerde weiter: Gestartet mit 16 Mitgliedern bei der Neugründung vor rund acht Jahren zählt die Kolpingsfamilie Voerde inzwischen genau 65 Kolpinggeschwister.

Gesprächsabend über die „Fazenda da Esperança“
Am 26. Februar 2026 lud die Kolpingsfamilie zu einem Info- und Gesprächsabend über die „Fazenda da Esperança“ ein. Die „Fazenda da Esperança“ (Höfe der Hoffnung) sind ein christlicher Ort der Lebensfindung für junge Menschen mit Süchten und Krisen aller Art, z. B. im Kloster Mörmter/Xanten. Ihnen wird hier ein Weg aus Sucht und Orientierungslosigkeit aufgezeigt.
Markus Baumann stellte dieses besondere Hilfsangebot in Xanten vor, drei Rekuperanten der Einrichtung ergänzten die Präsentation durch ihre persönlichen Erfahrungen und bewegenden Lebensgeschichten. Anschließend nutzten die Teilnehmenden die Möglichkeit des gemeinsamen Austauschs.
Zur Unterstützung dieses gemeinnützigen, ausschließlich über Eigenleistungen (z. B. „Startgeld“ neuer Rekuperanten, Erlöse durch das Café Esperança sowie aus dem Verkauf landwirtschaftlicher Produkte) und Spenden ohne staatliche Zuschüsse finanzierten Hilfsangebots überwies die Kolpingsfamilie einige Tage später eine Zuwendung von 100 Euro.

Gemütlicher Nachmittag
Ende Januar 2026 lud die Kolpingsfamilie wieder zu einem gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen ein und rund 35 Teilnehmende folgten der Einladung.
Für ein unterhaltsames, aber auch informatives Rahmenprogramm sorgte Pfarrer Wilhelm Kolks, Präses unserer Kolpingsfamilie: Aus seinem großen Bilderarchiv über die Spellener Dorfgeschichte, das er im Rahmen seiner als Bücher veröffentlichten Chroniken über Voerde gesammelt hat, präsentierte er den Teilnehmenden auf der Leinwand historische Fotos über den Lebensalltag und besondere Dorfveranstaltungen in Spellen von Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1980er Jahre.
Vier Kolpinggeschwister trugen mit ihren mitgebrachten schmackhaften Kuchen ebenfalls zu diesem kulinarischen Nachmittag bei, weitere halfen beim Organisieren sowie Auf- und Abbau.








